CV

Einzelausstellungen

2026 “Immanent Space” – Seegrün, Gmunden

2021 “Ein Bild ist ein Bild ist ein Bild” – Kunsthaus Grimme, Landsberg

2020 “Still-Life” – Halle, Markt Rettenbach

2019 “Garden Paintings“ – Studio28, München

2018  “Neue Werke“ – Art-Studio-6T, Entraching  

Gruppenausstellungen

2024 “Faszination Farbe” - Arteg Kunstgalerie, Tegernsee

2022 “Brancaster Chronicles” - Museum in the Park, Stroud

2016 “Farbe und Licht“ – Kloster Himmelspforten, Würzburg

2015 “Die Farbe zuerst“ – Universitätsklinikum Würzburg

2014 “Art to go“ – Atelier12, Karlsrühe

2014 “Fünfundzwanzig Farben“ – Pasinger Fabrik, München


Vita

1958 geboren Oxford, England

1976 bis 1979 Studium der Philosophie, Trinity College, Cambridge

1979 bis 1992 Gärtner

1991 bis heute Gartenbedarf-Versand

2011 bis 2013 Studium der Malerei Klasse Prof. Jerry Zeniuk, Kunstakademie Bad Reichenhall

2014 bis 2015 Meisterschüler der Malerei Klasse Prof. Jerry Zeniuk, Akademie der Bildenden Künste Kolbermoor


Ausstellungen

BIS DAS LICHT HERVORBRICHT

“Es gibt nur eine Methode, um Bilder zu verstehen - nicht versuchen, sie zu interpretieren, sondern sie so lange anschauen, bis das Licht hervorbricht.”
Simone Weil

Erst wenn Sie das Licht in einem Bild wahrnehmen, sind Sie im virtuellen Raum des Bildes wirklich angekommen.
Bäume, Blumen, Tische und Wolken sind nur Mittel zur Herstellung eines vielversprechenden Bildraums. Sie sind nicht da, um Ihnen etwas zu erzählen oder mitzuteilen.

Natürlich sind auch beim Malen Gefühle und Gedanken entstanden, sonst wüsste man nicht, wenn das Ganze zu einem Bild geworden ist.
Aber da, wo für Sie Inhalte entstehen, sind es ganz Ihre eigenen: Die eigene Schönheit, die eigene Tiefe, der eigene Schatten, das eigene Licht.

– Auszug aus “BIS DAS LICHT HERVORBRICHT” Richard Ward I Blaues Haus Dießen am Ammersee, 2021

Austellung Seegrün 2026

IMMANENT SPACE

“…Like Cézanne he is the wondering participant in sharing space with the objects which surround him. Like Cézanne this simplicity can sometimes be a little clumsy, sometimes extraordinarily graceful. Each work feels its way towards the inexpressible, to what can only be felt. His compositions do  not push out or up,  ‘explode’, or attempt to please and engage by vitality. His is careful that they sit on the  picture plane and within their edges. In this they follow the tradition of serious abstract painting- to construct another world, which is neither in the space of the viewer nor a window, but is purely paint. The paint is thick but never heavy, sometimes dense but never solid, The surfaces are soft and penetrable, deep but easy to break through, holding what is underneath but not imprisoning it.

This often deep and unpredictable layering of paint creates texture and colour in a uniquely original and personal way: dense matted paint like moss, hard defined strokes of the palette knife, uneven, sometimes meandering, strokes of breaking colour. Rich vermillion, cadmium yellow over viridian green, cerulean blue and violet over a changing grey: close up, the depth and complexity of the texture behind the visible colour becomes apparent, the richness and ambiguity of the colour layers fascinating. The Shapes disappear,  becoming vibrations of colour, flows of paint, accidents of tone which confound identification and definition. This is a outstandingly courageous personal investment in what oil paint can do…”

- Auszug aus: “A Renewal of the Northern European Tradition: Richard Ward’s Paintings”
Dr. Edward Pile, 2026

DIE FARBE ZUERST

Für mich ist das Malen der Versuch etwas Unverfälschtes in die Welt zu setzen. Eine Art Seins-Zeugnis, das Dauer hat und dadurch eine Unabhängigkeit gegenüber den flüchtigen Erinnerungen, Interpretationen und Bewertungen der Umgebung.

Ich fühle mich innerhalb der Tradition der Farbmalerei wohl. Deren Konventionen empfinde ich wie die 17 Silben eines Haikus oder die 14 Zeilen eines Sonetts als hilfreichen Schutz gegen Willkür und Bedeutungslosigkeit.
Nur in der Auseinandersetzung mit Widerständen offenbart sich das Sein.

Ich habe gelernt, dass das Wechselspiel zwischen Tiefe und Oberfläche das Einzigartige und besonders Wertvolle an der Malerei ist. Diese Eigenschaft beinhaltet etwas von den grundliegenden Widersprüchen zwischen Subjekt und Objekt, Geist und Körper, Ich und Du, Leben und Tod, die für das Dasein prägend sind. In einem gelungenen Bild, wie in einem Augenblick der Klarheit, lösen sich die Widersprüche zeitweilig auf.

Ausstellungsansicht: “DIE FARBE ZUERST” Universitätsklinikum Würzburg, 2015